Es ging sehr schnell…

In der letzten Luli-Woche hatte ich am Mittwoch das Gefühl, daß mit Fienymaus irgend etwas nicht stimmte. Edwin meinte, es sei alles in Ordnung, sie geht gern, wie immer, die Spazierrunden mit und sei sehr agil, frißt normal. Mir jedoch mißfiel Fienys Mimik. Oh ja, wenn man den Hund gut kennt dann sieht man auch seine Mimik. Und mir gefiel es ganz und gar nicht, wie Fieny mich ansah. 2 Tage später entschied ich: wir fahren zu Dr. Hüttig. Frau Dr. Strohmeier hatte zum Glück Dienst. Sie hatte Monty beim Megendreher operiert, dem es heute wieder prächtig geht. Ich sagte ihr, daß sich Fieny so verhalte, als hätte sie einen Magendreher, aber das könne nicht sein, weil ihr Magen fixiert ist. Aber warum ging es ihr so schlecht?

Wärend des Darm-Ultraschalls sah ich es sofort: da war ein Tumor. Da es gerade Freitag war, wollten wir über’s Wochenende entscheiden: OP mit Chemotherapie oder erlösen.

Es ging Fieny jedoch rasant schlechter. Montag früh vor 4:00 Uhr fuhren wir in die Klinik. Der Bereitschgaftsarzt kam zum Auto, setzte sich neben Fieny und meinte, Fieny mache doch einen entspannten Eindruck. Auf einmal reichte es Fieny. Sie stand auf, stieg aus dem Auto, ging zielstrebig zur Eingangstür der Klinik, lief den Gang zum Behandlungszimmer, ging ins Zimmer, legte sich dort auf den Boden, stöhnte einmal tief auf und war tot. Wir blieben noch lange bei ihr, um Abschied zu nehmen und konnten es gar nicht so recht glauben, was gerade geschehen war. Sie war doch gerade erst kurz vor ihrem 5. Geburtstag.

 

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