Auch das noch!

Frauchen ruft uns – erst Artus und fängt an, ihn mit so ‘nem Ding zu bearbeiten. Nein, ein Kamm ist das nicht, da waren so lauter gekrümmte Metallfinger dran – Frauchen sagt, das Ding heiße Coatking. Ist mir wurscht. Aber zugeschaut habe ich: Dieser Coatking holte jede Menge Fell raus, meist Unterwolle und hinterher war Artus viel schlanker als vorher. Im Anschluß hatte Frauchen noch so’n kleines Teil in der Hand und “trimmte” damit die Ohren von Artus. Als Frauchen dann mich rief rannte ich erst mal zur Seite und schaute mir meinen Artus genauer an:

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…als er sich dann entspannt hinlegte, wußte ich, so schlimm kann es nicht gewesen sein. Da ging ich zu Frauchen und ließ auch mich mit dem Coatking bearbeiten und anschließend die Ohren freizupfen. Ich hielt die ganze Zeit still und habe mich entspannt hingelegt. Nur das mit den Ohren sah ich nicht so richtig ein. Sehe ich nicht schmuck aus?!:

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Das Lustigste ist: Frauchen verwechselt uns jetzt oft, wenn sie nicht so genau hinsieht, weil auch ich viel schlanker bin als mit dem vielen Fell. Naja, meist merkt Frauchen dann doch schnell, daß ich es bin, Ailill, das Monsterchen…

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Ideen hat Frauchen…

…will sie doch gestern abends hinter Ennabeuren spazierengehen. Nein – ich korrigiere mich: sie will fotografieren und dabei sollen wir gleich unsere Gassirunde machen.

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Mal ehrlich: das war für uns stinkelangweilig! Gleich am Parkplatz holt sie die Kamera raus und fotografiert die Gegend:

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Und dann bleibt sie aller paar Meter verzückt stehen, um ganz nahe irgendwelche Blüten und Triebe zu knipsen. So’n Schwachsinn! Und weil es dort schönere Motive gibt, geht sie mit uns in diesen dunklen Wald:

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Sonst geht Frauchen immer die Wege – ist viel besser! Zuerst taten Artus und ich so, als würden wir uns etwas für Frauchens Fotomotive interessieren…

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…und suchten nach tollen bunten Kleinigkeiten.

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Manchmal schien die Sonne in den Wald, aber wenn eine Wolke der Sonne die Sicht versperrte, sahen wir auch kaum noch etwas.

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Da kann es schon vorkommen, daß ich im Dunklen Artus suchen mußte.

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Zum Glück konnte ich ihn immer wieder finden.

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Dann wurde es uns doch zu bunt – liegt Frauchen auf einmal der Länge lang auf dem Bauch, um so blöde Buschwindröschen und Veilchen zu fotografieren. Eine Weile schauten wir uns etwas um.

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Als die Sonne unterging haben wir uns hingelegt.

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Die Fotos von den ollen Buschwindröschen und dem ganze Kleinkram sind in der Galerie anzusehen. Langweilig! Was Frauchen nur daran findet?

Endlich fahren wir nach Hause. Nein! Will Frauchen doch den Baum am Parkplatz fotografieren und fährt nochmal dorthin zurück. Der hätte auch in ein paar Tagen noch dort gestanden. :-)

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Hi, hi – hätte sie es nur gleich gemacht, als noch die Sonne schien, da sah es viel besser aus!

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Hilfe beim Kuchenbacken

Am Wochenende haben Annett und ich einen Maulwurfkuchen gebacken. Da kommt zum Schluß eine große Sahneportion drauf, anschließend ein paar Kuchenkrümel. Was duftet denn da so verführerisch? Schon stehen Artus und Ailill in der Küche. Hm! Sahne. Dürfen wir die Schüssel auslecken? Annett hält die Schüssel hin und schon verschwinden 2 Wolfhundnasen darin.

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Wer sagt es denn, daß in so eine Schüssel nie und nimmer 2 Wolfhundnasen reinpassen? :-)

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Vereistes Lautertal

Am Sonntag machten wir einen Ausflug ins Lautertal, weil bei uns die Wege vollkommen gefroren und sehr glatt sind. Auch im Lautertal hatten wir Mühe, auf den völlig vereisten Wegen voranzukommen. Doch es lohnte sich, daß wir uns durchkämpften – es bot sich uns eine wunderschöne Naturkulisse, die Edwin fotografierte:

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bizarre Eismuster, Häkeldeckchen gleich, von Künstlerin Natur geschaffen

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trotz Eisfläche: eine Toberunde – Was hatte ich Angst, daß einer stürzt…

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Was war denn das?!

Beim nachmittäglichen Spaziergang schlug ich mal wieder eine andere Richtung ein. Das Wetter war soo schön, es sollte ein ausgiebiger Spaziergang werden. Als ich in die Wegbiegung kam, Artus und Ailill waren nicht angeleint, war auf einmal ca. 5-8 m vor mir eine Frau mit Schäferhund an der Leine. Ich rief meinen Jungs zu, sie mögen stehen bleiben. Boah – sie standen! Ich rief der Frau zu, daß sie nichts tun. Sie rief mir zu: “Aber meiner ist an der Leine zickig.” Ich: “Dann leinen sie ihn doch ab.” Sie: “Das kann ich nicht.” Währenddessen standen Artus und Ailill, zwar etwas unruhig, aber sie standen. Die Frau rief mir zu, daß sie etwas auf die Wiese geht und ich den Weg passieren könne. Ich rief meine beiden zu mir. Und was machen sie? Springen los, machen einen Bogen und sind neben mir. Ruft die Frau: “Ohh – die hören aber!” Und ich, stolz wie Oskar gehe an ihr vorbei, Artus und Ailill neben mir fuß, schauen zwar immer wieder zu dem Schäferhund, der sich mächtig in die Leine legt, aber rannten nicht hin. Als wir weit genug gegangen waren lobte ich sie über alle Maßen.

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Besonders über Ailill freute ich mich. Daß diese kleine Monsterbacke zu so einer Tat überhaupt fähig bzw. bereit ist, hätte ich ja nieee gedacht. Wow! und nochmal wow! Bin ich stolz auf meinen Ailill!

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Bei minus 15 °C…

…wollte ich heute früh nicht rausgehen. Doch als Mittag die Sonne schien und die Luft auf nur minus 10 °C erwärmte, hielt mich nichts mehr – Artus und Ailill schnappen und nichts wie raus! Herrliche Luft umfing uns. Ich wählte einen extra langen Spazierweg. Nach 2,5 Stunden waren wir wieder zu Hause. Erschöpft? – Mitnichten!

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Wem gehört denn dieses Näschen?…

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…wem schon! – Unserem Ailill!
Plötzlich toben Artus und Ailill los, quer über den Hof, immer und immer wieder.

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li Artus, re Ailill
Fast war es zu spät als ich die Kamera schußbereit hatte…

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Wie doch die Zeit vergeht!

Kurz vor Weihnachten vor 3 Jahren kam Ailill zu uns. Da wurde er noch zögerlich von Artus angenommen und oft zurechtgewiesen.

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Dieser Größenunterschied! Ailill war von Anfang an sehr temperamentvoll. Artus schaffte es auf seine ruhige und geduldige Art, mit ihm klarzukommen.

Und heute sind sie fast gleichgroß. Ein paar Zentimeterchen fehlen Ailill, der aber zusehens erwachsener wird.

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links Artus, rechts Ailill

Heute sind Artus und Ailill ein perfekt aufeinander abgestimmtes Team. Ein kurzer Blickkontakt – und der andere weiß, was Sache ist. Ich glaube, keiner von beiden möchte ohne den anderen sein.

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Wenn es draußen kalt ist…

…liegen Artus und ich am liebsten in der warmen Stube. Dann denke ich manchmal vor dem einschlafen an den vielen Schnee draußen und kuschel mich an meinen Artus.

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So Pelz an Pelz ist es im Winter am allerschönsten.

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Mein 3. Geburtstag…

..ist noch gar nicht lange her. Frauchen sagte immerzu, ich würde nie erwachsen werden, weil ich mich einfach nicht zu benehmen wüßte. Naja, ich habe auch ordentlich auf die Tube gedrückt, das macht doch solchen Spaß! Aber dann habe ich nachgedacht… nie erwachsen werden? – Nee, das ist auch doof! Dann habe ich ab und zu probiert, ganz mustergültig zu sein, so wie es mir immer erklärt wurde. Was hat sich Frauchen gefreut. Aber im nächsten Moment ging mein Temperament wieder mit mir durch. So habe ich das eine ganze Weile gemacht. Ich habe mir dabei meine Baby-Hörner abgestoßen, so ganz einfach über Nacht waren sie auf einmal nicht mehr da.

Ruft Frauchen, komme ich sofort angewetzt, klar – das kann ich doch mit links. Einmal ist Frauchen ausgerutscht, wir haben schon viel Schnee und an einer Stelle war es glatt. Da zeigte ich mal eine ganz andere Seite vom erwachsen werdenden Ailill: Ich war ganz fürsorglich, lief zu Frauchen und überlegte, wie ich ihr beim Aufstehen helfen könnte. Zum Glück stand sie ganz allein auf, ich schleckte ihr die Hand ab und dann nochmal kurz über’s Gesicht. Artus hat sich das alles nur aus der ferne angesehen und gewartet, daß wir weitergehen.
Und gestern war ich super erwachsen: Beim Spaziergang begegnen wir dem Rottweiler-Sennenhund-Mix, der sehr aggressiv ist. Mit einemal war er knapp 15 m vor uns. Frauchen ging sofort auf die Wiese, um auszuweichen. Ich war nicht angeleint und bin ganz lieb mit Frauchen mitgegangen. Natürlich habe ich mich immer wieder nach dem Hund umgesehen, der sich wie ein Verrückter benahm. Sein Frauchen konnte ihn kaum halten. Und ich lief nicht hin, nein, ich will doch erwachsen werden! Frauchen war banne-stolz auf mich, genauso stolz wie auf Artus, der ja schon lange erwachsen ist.

Ich freue mich dann jedesmal, wenn Frauchen sich so tolle über mich freut, da macht es gleich nochmal soviel Freude!

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3. Geburtstag

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Gestern wurde unser/e Monsterbacke, Rambo, Babylein, Schmusebacke oder einfach Ailill 3 Jahre alt, aber kein bißchen erwachsener.

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Ailill 10 Wochen

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Ailill 3 Jahre
Schon frühmorgens beim Spaziergang: “Hey – was kostet die Welt? – Ich kaufe sie!” und: “Heute bin ich erwachsen – niemand hat mir noch etwas zu sagen”. Wie? – Erwachsen bist Du allerhöchstens mit 4 Jahren und wenn Du Dich zu benehmen weißt. Ein Motorrad kam. Ich rief Ailill. Er kam auch, aber sitz? – Was ist das? – Nein, das mache ich nicht. Nach viermaliger Aufforderung, das Motorrad war längst über alle Berge, dachte sich Ailill, er geht lieber mal etwas zur Seite, Frauchen wird bestimmt gleich schimpfen. Und noch bevor ich ihn greifen konnte, war er 2 Schritte zur Seite gehüpft. Ich rief ihn, nein, ich komme nicht. Stattdessen fing er zu toben an und animierte Artus zum Mitmachen. Artus aber drehte sich weg und kam demonstrativ zu mir, setzte sich an meine Seite. Naja, ca. 20 Minuten, ich ging mit Artus weiter und beachtete Ailill nicht mehr, gab Artus ständig ein Leckerchen, kam auch Ailill in Reichweite. Ich nahm in sofort an die Leine und ließ ihn fuß gehen. Unterwegs übte ich mit ihm immer wieder Sitz und Platz. Das klappte bald bestens. Für den Rest des Tages war Prinzchen dann super lieb!

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